Love Games – Spiel ohne Regeln

Love Games – Spiel ohne Regeln

Endlich hab ich mein erstes Buch dieses Jahr geschafft zu lesen: Love Games – Spiel ohne Regeln von Emma Hart. Gleichzeitig war es auch das letzte aus dem vorhigen Jahr. Zumindest hab ich es zur Weihnachtszeit angefangen. Mir hatten im Prinzip nur noch rund 100 Seiten gefehlt, aber dann hat mich auch die Zeit gefehlt. Ich habe nicht so viel von dem ersten Band von Love Games erwartet, doch ich war dennoch gefesselt. Denn bei einigen Szenen konnte ich das Buch doch nicht aus der Hand legen. Aber zurück auf Anfang:

Dort finden wir eine Inhaltsangabe, die super Aussagekräftig ist: Maddie, Braden, Maddie, Braden, Maddie, Ma… haha nein Braden, Maddie, Braden …

So sind gleich die ersten zwei, drei Seiten gelesen, denn das muss man nicht im Detail kommentieren. Doch die Inhaltsangabe hätte man sich im Grunde sparen können. Ich bin sowieso der Meinung, dass ich nicht unbedingt die Namen als Kapitel brauche, aus wessen Sicht es gerade geschrieben wird. Ich möchte dieses Jahr noch Reread machen, dort ist es nicht so und man versteht als Leser trotzdem, aus wessen Sicht es geschrieben ist. Auch wenn es die ersten zwei Sätze verwirrend ist. Also werte ich diese Inhaltsangabe als Überflüssig und die Kapitelnamen auch – was in meinen Augen ein Minuspunkt bedeuten könnte. Es steht für mich dort einfach für die Leser, die es nicht checken, auch wenn der Gegenüber immer als „sie“ bezeichnet wird oder eben als „er“. Dabei könnte man gut selbst drauf kommen 😉

Aber worum geht es nun eigentlich? Um Braden und Maddie ist wohl schon klar. Maddie stammt aus Brooklyn und hat eine typische Leidensgeschichte, wie es notwendig ist. Braden ist der Spross einer guten Familie und lebt seine Freiheit vollkommen aus. Beide sind auf der Universität von Berkeley und studieren, wenn sie nicht gerade am Anfang des Buches Pläne schmieden.
Während einer Party, auf der Braden mal wieder ein X-beliebiges-namensloses Mädchen abschleppt, die es noch öfter in dem Buch gibt, schmieden die drei Freundinnen Lila, Megan (die wie eine kleine Schwester für Braden ist) und Kay den Plan, dass ihre Freundin Maddie sich doch an den Sunnyboy ranmachen soll. Zwanglos flirten, ihn flachlegen und dann abservieren. Natürlich muss er sich in sie verlieben. Und das innerhalb von vier Wochen. Um sie stets daran zu erinnern, gibt es einen Plan, der im Zimmer von Maddie aufgehängt wird.
Währenddessen planen die zwei besten Freunde von Braden, Ryan (der mit Lila zusammen ist) und Aston, der immer wieder Megan anbaggert, den Plan, dass Braden Maddie verführen, sie sich in ihn verlieben soll und er sie dann abserviert.

Ein „Wie werd ich ihn/sie los in 4 Wochen?“ Während die einen ihm eine Lektion erteilen wollen, will er einfach nur seinen Spaß haben. Maddie ist zwar nicht das typische Mauerblümchen, aber sie hatte trotzdem auf dem College noch keinen Freund und hatte bislang alle ablitzen lassen. Während beide noch frohen Mutes sind, merken sie bereits nach einer Woche, dass es nicht ganz so leicht ist, wie sie anfänglich dachten. Näher will ich darauf auch gar nicht eingehen, das wären Spoiler.
Aber dass das Buch nicht jugendfrei ist, sollte klar sein, auch wenn die Szenen doch recht lang auf sich warten lassen. Das mag aber auch daran liegen, dass der ausgearbeitete Plan der Mädels jegliche Intimitäten (ich möchte hier nun doch nicht noch plumper schreiben) erst für Woche drei vorgesehen haben. Es waren auch nicht (unbedingt) diese Szenen, die mich gefesselt haben. Es waren tatsächlich Maddies Vergangenheit, dieses hin und her zwischen Megan und Braden und dann die Auflösung am Ende. Diese war recht amüsant zu lesen. Natürlich musste einer es als erstes herausfinden, doch die Reaktion darauf war amüsant und bei dem Geschrei war dann das eigene Spiel vergessen. Das Buchende kam dann auch recht flott, aber das war besser, als es noch unnötig in die Länge zu ziehen.
Zumal der zweite Band bereits ein Wochenende später startet 😉 Love Games – Das Spiel geht weiter …

Posted on: Februar 2, 2020Phean

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