ReLife Band 1 von Tokyopop

ReLife Band 1 von Tokyopop

Schon wieder hat Arata eine Absage erhalten. Er ist mittlerweile 27 und immer noch auf Jobsuche. Sein Studium hat er mit zwei Wartejahren verlängert und anschließend den Master angehängt und seinen anschließenden Job hat er bereits nach drei Monaten wieder gekündigt. Nun steht er ohne etwas da, versucht das vor seinen Freunden zu vertuschen, doch seine Eltern wollen ihn bereits zum nächsten Jahr den Geldhahn zu drehen. Da kommt ihm der skurrile Ryo wie gerufen, aber soll er sein Angebot wirklich annehmen?
Ryo erzählt ihm, dass er als Teilnehmer für das ReLife-Programm ausgewählt wurde. Innerhalb davon muss er lediglich eine Tablette nehmen, die sein Aussehen soweit verändert, dass er wieder auf die Oberschule gehen kann. Denn er durchlebt dabei die letzte Klasse der Oberschule erneut und bekommt bei einem erfolgreichen Abschluss einen Job vermittelt. Noch dazu werden sämtliche Kosten übernommen. Da seine Eltern ihm sowieso den Geldhahn zudrehen, warum also nicht?
Und schon sitzt Arata wieder in der Schule.

Matrix trifft auf Freaky Friday

Wie lässt sich dieser Manga am besten beschreiben? Es ist schwieriger. Wir haben eine Pille und am nächsten Tag ist Arata wieder zehn Jahre jünger. Vielleicht trifft es da Matrix und Freaky Friday ja doch, wobei wir lediglich eine Pille haben.
Aber wir müssen ihn auch nicht vergleichen. Der Slice-of-Life Manga erzählt die Geschichte eines Mannes, der seine Aufgabe sucht. Das, was er machen möchte und was er machen kann. Aber die vielen Jobabsagen hindern ihn daran. Das Angebot ist da zu verlockend um es auszuschlagen. Doch diese Blöße möchte er sich nicht geben.

Die Schulbank drücken

Ryo stellt sich als sein Support vor, der lediglich abends erreichbar ist. Gibt ihm alle nötigen Infos mit auf dem Weg, doch als Leser, weiß man nicht, ob das wirklich stimmt. Denn bereits am ersten Schultag fühlt sich Arata aufgeschmissen. Alles geht schief, was schiefgehen kann. Denn der 27-jährige ist es nicht gewohnt so früh aufzustehen und irgendwie hatte er sich das Schulleben einfacher vorgestellt. Oder war es nur in seiner Erinnerung einfacher? Bereits in der Klassenleiterstunde bekommt er einen Spitznamen und einen dazu passenden Ruf.

Meine Meinung: ReLife Band 1

Es war definitiv kein Fehlkauf. Ich bin sehr auf die weiteren Bände von YayoiSo und Tokyopop gespannt und wie sich Arata noch so schlägt. Zudem erhoffe ich mir mehr Informationen über die Wirkung der Pillen und wie die Firma arbeitet. Diese Pillen wird auf eine einzelne Person zugeschnitten und soll dort entsprechend wirken, dass sie wieder 17 ist. Aber wie funktioniert das? Zudem interessiert mich auch der Hintergrund zu Ryo. Ich bin also sehr gespannt und kann diesen Band jedem empfehlen, der sich selbst schon mal in seine Schulzeit zurückgewünscht hat. Danach wollt ihr das sicher nicht mehr 😉

Posted on: November 11, 2019Phean

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