Film & Serie,  Serien

Bridgerton Staffel 1

Semi-historische Serien haben ihr ganz eigenes Flair, das mir richtig gut gefällt. Ich hab bereits mit großer Freude Emma, Paradise, Sherlock Holmes und Tudors gesehen – um nur ein paar zu nennen. Jetzt reiht sich auch Bridgerton mit ein. Die Londoner High Society …

Als älteste Tochter im heiratsfähigen Alter wird Daphne Bridgerton in dieser Ballsaison in die Gesellschaft eingeführt. Zunächst werden alle Damen der Königin vorgeführt, ehe das Werben beginnen kann. Daphne wird als äußerst besonders von ihr betitelt, doch schon kurz darauf schenkt ihr kaum mehr ein Mann Beachtung. Bis ihr ihr Bruder den Duke of Hastings, Simon Basset, vorstellt. Sie schließen einen Pakt: Er umwirbt sie, was sie für andere Männer anziehender macht und er wird von den Müttern anderer verschont, weil er seine Aufmerksamtkeit Daphne schenkt.

Selbstverständlich kommt es bald zu weitaus mehr. Wie sollte es auch anders sein. Zumal die Society von Lady Wistledown beeinflusst wird: Eine unbekannte Schreiberin, die Intrigen, Gerüchte und andere Geheimnisse aufdeckt.

Neben Daphne werden auch ihre anderen Geschwister näher beleuchtet und in die Geschichte eingeführt. Da wäre ihr ältester Bruder Anthony, der die Rolle des Familienoberhauptes übernommen hat. Daphnes Vater ist bereits vor einiger Zeit verstorben, weshalb er die Kandidaten für sie ebenso beäugt. Aber an sich möchte Anthony diese Rolle nicht einnehmen und aus Liebe heiraten, anstatt auf die Position seiner zukünftigen zu achten.

Dann wäre da Benedict, der als Zeichner ebenfalls lieber seinem Herzen folgt. Als zweiter Sohn kann er das auch, weil er weitaus weniger Verantwortung trägt als Anthony. Er weitet seinen Horizont bald jedoch weiter aus und sieht sich nicht nur Damen konfrontiert.

Colin verliebt sich in dieser Saison in die Cousine einer guten Freundin. Während diese jedoch nur ihre große Liebe im Sinne hat, ist die Freundin, Penelope, bereits seit langem in ihn verliebt.

Dann ist da Daphne, die als älteste Tochter ebenfalls große Erwartungen erfüllen muss, denn ihre Ehe wird die ihrer Schwestern beeinflussen.

Eloise hat derweil keine Lust in der nächsten Saison aufzutauchen. Sie möchte lieber Schreiben und die unbekannte Lady Wistledown finden.

Francesca ist aktuell ausgenommen. Sie verbringt fast die gesamte Staffel bei einer Tante und taucht kaum auf.

Die beiden Jünsten sind Gregory und Hyacinth, ihre aktuelle Beschäftigung finden sie noch eher in ihren Spielen.

Doch es wäre kein historisches Gossip Girl, wenn es nicht auch noch andere Familien mit Dramen und Intrigen geben würde. Aktuell ist die Serie noch nicht so fesselnd, allerdings will man am Ende der Folge schon wissen, wie es weitergeht. Zumal es mich überrascht hatte, dass ich die Serie plötzlich nicht mehr alleine geschaut hatte. Sobald die zweite Serie da ist, wird diese auch geschaut, wobei ich eine Sache gefunden hatte, die mir überhaupt nicht gefällt und die bei Gossip Girl deutlich besser war – doch jedes Wort wäre hier zu viel gesagt, dafür müsst ihr auf die letzte Folge der Staffel warten 😉

Die erste Staffel auf Netflix müsste den ersten Band der Romanreihe von Julia Quinns umfassen. Die Reihe möchte ich mir demnächst auch mal noch vornehmen, daher ist es lediglich eine Vermutung. Hoffentlich drehen sich die weiteren Staffeln um die anderen Mitglieder der Bridgerton-Familie – so wie es die Romantitel versprechen 😉

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*