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ReWatch: Little Witch Academia

Seit Atsuko Kagari kurz Akko die Show der Hexe Shiny Chariot gesehen hat, ist sie von Magie begeistert. Sie will unbedingt eine Hexe wie ihr großes Idol werden und hierzu die gleiche Schule besuchen. Allerdings legt sich keine magischen Fähigkeiten an den Tag und hat bereits mit der Anreise Schwierigkeiten. Hierdurch gelangt sie jedoch in den Besitz von Chariots Zauberstab, Shiny Rod, den sie von da an hütet wie einen Schatz. Aber zu den Problemen mit den nicht-ganz-vorhandenen Zauberkräften gesellt sich bald ein andauernder Konkurrenzkampf mit der Mitschülerin Diana Cavendish und viele kleinere Unfälle und Missgeschicke.

Die Serie trieft vor Humor – im positiven Sinne. Sie versprüht einfach gute Laune und macht Spaß beim schauen. Während sich zu Beginn die Handlung um Akko und ihren Unterricht an der Luna Nova Magic School dreht, werden immer weitere Charaktere eingeführt. Hierunter allen voran Lotte Jannson und Sucy Manbavaran, mit denen sie sich ein Zimmer teilt. Doch schon bald kommen noch weitere hinzu und auch das Verhältnis zu Diana wandelt sich. So kann Akko bald Amanda O’Neill, Constanze Amalie von Braunschbank Albretsberger, Jasminka Antonenko und sogar Andre Handbridge zu ihren Freunden zählen. Bereits bei den Namen fällt hier auf, dass die Schüler der Magieschule aus allen Ländern der Welt stammen. Das gefällt mir tatsächlich ziemlich gut. Es taucht nur dezent auf, aber man erkennt es.

Die Luna Nova ist eine reine Mädchenschule. Andrew geht daher auf ein Jungeninternat und durch ihn erfährt Akko, wie Hexen heutzutage gesehen werden. Denn die Technik hat sie einfach überflüssig gemacht. Auch er hält nicht besonders viel von der Hexenkunst, kann sich allerdings damit anfreunden.

Während der Abenteuer in der magischen Welt und der Echten, lernt Akko viel dazu und kann auch ihre Hexenkräfte ausbauen. Bald schon stellt sich heraus, dass Shiny Rod sie auserwählt hat, um die lesbaren Blätter mit ihren Zaubern zu erwecken. Was das bedeutet, erfährt Akko erst spät, doch ihr steht ihre Lehrerin Ursula Callistis zur Seite.

Neben dem ganzen Teenie-Drama an einem Mädcheninternat wird es also auch ernst. Kleine Sequenzen deuten eine seichte Romanze an, die für Herzklopfen sorgen, doch zum großen Finale hin wird es tatsächlich ziemlich düster. Den Wandel haben die Produzenten jedoch gelungen umgesetzt und so sind 26 Episoden mehr als ausreichend und auf Netflix verfügbar.

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