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Love Games – Das Spiel geht weiter

Nur eine Woche nach dem ersten Band von Love Games startet „Das Spiel geht weiter“.

Schon im ersten Band sehen wir, wie Aston Megan ins Auge fasst. Er möchte sie in seinem Bett wissen, allerdings hat Braden immer ein Auge auf sie gehabt, sind die beiden doch wie Geschwister aufgewachsen. Als jedoch Braden und Maddie seine Eltern besuchen, passiert es. Was als einmaliges Erlebnis beginnt, bleibt doch nicht so einmalig, denn beiden wird klar, dass es ihnen gefallen hat.

Der erste Band hat mich noch wirklich, wirklich, wirklich interessiert – beim jetzigen sind mir viele Dinge aufgefallen, die mich kurz einmal haben zweifeln lassen, ob ich weiterlesen möchte. Allerdings hat mit mein Tolino – auf dem ich es gelesen habe – eine sehr geringe Seitenanzahl gezeigt, die mich weiterlesen lassen hat. Zumal es doch irgendwo spannend war. Es lag also nicht an der Spannung oder der Geschichte oder auch den Hintergründen, weshalb ich öfter einmal innegehalten hatte.

Es lag viel mehr darin, dass etwas passiert ist, aber im nächsten Moment wurde ein Teil der Erzählung übersprungen. Um nur ein Beispiel zu nennen, steht der liebe Aston hinter Megan und umarmt sie, doch im nächsten Moment schlingt sie ihre Arme um seinen Nacken und küsst ihn. Szenen wie diese gab es immer wieder und die haben mich wirklich gestört. Hinzu kam hierbei die Darstellung von Braden. Dass ich den ersten Band gelesen habe, ist schon etwas her, doch ich habe Braden nicht soooo dumm im Kopf. Hier in diesem Band wird er zu Teilen wirklich dämlich dargestellt.

Aber an sich muss ich sagen, ich mag die Darstellung von Aston. Die Vergangenheit von ihm ist krass und auch wie er abgerichtet wurde und was er fühlt. Wie er damit umzugehen versucht und sich dabei in etwas verrennt, aber dann doch eine Veränderung zulässt. Ich finde es wirklich schön. Seine Bezeichnungen für Megan mit „Babe“ und anderes sind … ich kann mich nicht daran gewöhnen, aber sie passen zu seinem Charakter.

Im Gesamten finde ich das Buch okayisch. Es ist das gleiche Spiel wie im ersten Band, pro Kapitel ändert sich die Sichtweise und über den Kapitelnamen werden wir immer darauf hingewiesen, aus wessen Sicht wir es aktuell lesen. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, aber brauchen tue ich das nicht unbedingt, es wird an sich in den ersten paar Sätzen klar, wer gerade der handelnde Charakter ist. Auch hier spielt es wieder eine große Rolle, dass sie natürlich im Bett landen. Dabei werden diese Szenen bald schon übersprungen und sich mehr auf das Wesentliche konzentriert: diese Beziehung vor ihren Freunden geheimzuhalten, damit Braden ihm ja keine reinschlägt und sie nicht hasst. Allerdings kommt es früher oder später doch raus und das auf eine etwas komische Art und Weise, allerdings entwickelt sich das Gespräch ziemlich gut. Es ist nachvollziehbar, wie er sich verhält. Aber man muss dabei auch mit einem soften Aston leben, der nur in der Zeit der Geheimhaltung Megan Widerworte gibt. Denn die Schlagabtausche spielen sie weiterhin fort.

Man darf hier also nicht zu viel erwarten (meine Erwartungen waren auch zu hoch), denn es gibt immer wieder unlogische Passagen, die mich aus dem Lesefluss bringen, aber an sich ist die Geschichte tatsächlich überraschend spannend.

Band 1 – Spiel ohne Regeln
Band 3 – Mit dem Feuer spielt man nicht

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