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Denn ich stehe immer wieder auf!

Ni No Kuni – Der Anime

Ich würde ja sagen, die Spielereihe von Ni No Kuni hat mich gepackt oder schon seit Ewigkeiten spiele ich es – aber wer aufgepasst hat weiß, dass das nicht wahr ist. Ich ab mir das Spiel – den zweiten Teil wohl gemerkt letzte Jahr gekauft. Den ersten hab ich erst vor zwei Wochen geholt oder so. Ich stecke immer noch mitten im letzten Kapitel des zweiten Teils und sammel noch die Nebenquests ein. Dabei komme ich immerhin auf 60 Stunden Spielzeit. Das kann nun viel oder wenig erscheinen, hier geht’s erstmal um den Anime und ich bin kein Experte. Doch ich positioniere mich hier bereits: Ich bleibe bei den Spielen.

Was möchte ich es schönreden? Ich kann nicht und werde es nicht machen. Der Film ist ganz nett für zwischendurch. Doch wir haben ihn geschaut, weil ich mit dem zweiten Teil zu spielen begonnen habe. Den Film hingegen haben wir alle 5 – 15 Minuten pausiert, weil es einfach so viele Unstimmigkeiten gab. Aber zurück auf Anfang.

Die Kindheitsfreunde Yu und Haru sind in ihre Freundin Kotona verliebt, doch keiner traut sich es ihr zu sagen. Als sie eines Tages nach der Schule verfolgt wird und auch verletzt, kommen ihr Yu und Haru zu Hilfe. Doch nur wenige Augenblicke später finden sie sich in einer fremden Welt wieder und Kotona ist verschwunden. Während sie sich durch die Gegend fragen, landen sie mit einem Mal im Schloss bei der Prinzessin, die Kotona zum verwechseln ähnlich sieht. Und sie hat an der selben Stelle wie ihre Freundin eine Verletzung und ein Fluch scheint sie zu lähmen. Während Haru das Ganze für einen Traum hält, denkt Yu, dass es eine Parallelwelt ist, in der auch Menschen miteinander verbunden sind.

Und was ist jetzt so schlimm, dass man den Film als 5 – 15 Minuten anhält?

Tja, ganz einfach, die Charaktere nehmen alles hin wie gegeben, sie hinterfragen nichts, scheinen überhaupt nicht zu denken. Dinge fliegen den Charakteren außerdem zu und Dinge, die zuvor als gegen deklariert wurden, waren von einer Stunde auf die andere doch möglich.

Natürlich ist Ni No Kuni an sich sehr niedlich, die Zeichnungen sind wie in den Spielen. An sich ist auch die Geschichte sehr schön ausgedacht, doch über die Gespräche und Gedankengänge hat wohl niemand nachgedacht. So ist die Handlung natürlich vorhersehbar, aber es hat sich angehört, als wären die Charaktere nicht die Hellsten.

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Thema von Anders Norén